Ätherische Öle

April 17th, 2012 No comments

Das Interesse an der Nutzung ätherischer Öle hat in den letzten Jahrzehnten wieder stark zugenommen. Viele von uns haben festgestellt, dass unser modernes, schnelles und oft hektisches Leben schädlich ist. Hinzu kommt, dass wir uns über die Unmengen an Chemikalien und Zusatzstoffen Sorgen machen, die unser Körper über Nahrung, Medikamente, Pflegeprodukte und Parfüme aufnimmt. Die Formel, die für heilende Öle benutzt wird, ist 100% pflanzlich und wird aus reinen ätherischen Ölen höchster Qualität hergestellt. Diese ätherischen Öle sind von Grund auf biologisch und frei von Pestiziden, Unkrautbekämpfungsmitteln und Kunstdünger. Obwohl das Wort „Öl“ benutzt wird, fühlen sich die meisten ätherischen Öle jedoch keineswegs ölig an. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und bereits eine kleine Menge ist effektiv, was ihren Gebrauch sehr ökonomisch macht.
Die Nutzung ätherischer Öle bietet eine gute Möglichkeit, wieder zu einem natürlicheren Lebensstil zurückzufinden. Viele der Öle haben heilende Eigenschaften, die ihnen bereits im Altertum zugeschrieben wurden und deren Erfolge in modernen Studien bestätigt werden. Es ist allseits anerkannt, dass ätherische Öle die Lipide der Zellmembran sowie den Hormonspiegel beeinflussen können und das Bakterienwachstum hemmen.
Der Begriff „ätherisch“ bedeutet, dass das Öl der duftende Extrakt jener Pflanze ist, aus der es gewonnen wird. Heutzutage werden die meisten ätherischen Öle destilliert, doch bis zur Entdeckung der Destillation wurden sie durch Pressen extrahiert. Ein ätherisches Öl ist eine konzentrierte Flüssigkeit, die die aromatischen Stoffe der jeweiligen Pflanze enthält.
Viele Hautprobleme können mittlerweile sicher und schonend mit ätherischen Ölprodukten behandelt werden. Dazu zählen Acrochordone, Leberflecke, Rosazea und Akne, aber auch schwerwiegendere Probleme wie Warzen, Hämorrhoiden und Analfissuren, bei denen ebenfalls ätherische Ölprodukte angewandt werden können.
Darüber hinaus gibt es Probleme, unter denen besonders schwangere Frauen oft leiden, z.B. Hämorrhoiden, Analfissuren, Krampfadern und Dehnungsstreifen. Für diese Fälle gibt es spezielle Rezepte, die absolut sicher sind in ihrer Anwendung, was für besorgte Schwangere und stillende Mütter einen zunehmend wichtigen Punkt darstellt.
Andere ätherische Öle werden verwendet, um sichere und schonende Produkte für Neugeborene und Kinder herzustellen. Probleme, die damit behandelt werden können, schließen Koliken, Windelausschlag, trockene Haut und Durchfall bei Babys und Kleinkindern mit ein. Behandlungen mit ätherischen Ölen bei Hautausschlägen und der Entfernung von Kopfläusen ist für Kinder ab vier Jahren zu 100% sicher. Ebenso können junge Mütter Hilfe finden in diesen Produkten, z.B. bei Erschöpfung, wunden Brustwarzen und Vielem mehr.
Es ist viel Forschungszeit in die Entwicklung der besten Rezeptur zur Erreichung optimaler Ergebnisse bei der Behandlung unterschiedlichster Leiden durch natürliche ätherische Öle geflossen. Daher ist es nicht ratsam, einfach irgendein Produkt aus ätherischem Öl bei dem nächst besten Lieferanten zu kaufen, in der Hoffnung, dass man sofort die optimalen Resultate erhält, wenn man die Produkte zu Hause anwendet.
Was auch immer Ihr Problem ist: eEs ist gut möglich, dass es diesbezüglich eine Behandlung mit ätherischen Ölen gibt, die Sie online bestellen und in der Privatsphäre ihrer eigenen vier Wände nutzen können. Sie können nun auf sichere und natürliche Weise bessere Vorsorge für sich und Ihre Familie treffen, indem Sie die Vorzüge ätherischer Öle entdecken. Nutzen Sie die Gaben der Natur, so wie die der ätherischen Öle.

Categories: Tipps Tags:

Vitamin C erhöht die Lebenserwartung

April 17th, 2012 No comments

Eine erhöhte Einnahme von Vitamin C soll die Lebenserwartung um bis zu sechs Jahre erhöhen. Nicht nur verhindert Vitamin C den Ausbruch bestimmter Krankheiten, die das Leben verkürzen könnten; das Vitamin selbst hat gesundheitsunterstützende Eigenschaften. So ist bekannt, dass Vitamin C das Risiko von Herzanfällen und Schlagfällen verringert. Es repariert Blutgefäße und reduziert Herzerkrankungen, die in den Vereinigten Staaten der Hauptgrund für Todesfälle sind.
Zwischen 1971 und 1974 wurde in einer Studie die Vitamin C-Aufnahme von mehr als elf tausend Amerikanern zwischen 25 und 74 Jahren beobachtet. Danach wurden die Teilnehmer für weitere zehn Jahre begleitet. Jene Teilnehmer, deren Vitamin C-Spiegel im Blut höher war, lebten auch länger. Nur 300mg täglich verringerte Herzerkrankungen um 50% bei Männern und bei ca. 40% der Frauen. Die Teilnehmer mit dem höheren Vitamin C-Anteil lebten im Schnitt sechs Jahre länger als die Personen mit weniger Vitamin C.
Ein noch höheres Level an Vitamin C, so entdeckten Forscher, sorgte in einigen Fällen dafür, Plaque von den Arterienwänden zu entfernen, und damit weitere Risiken für Herzerkrankungen zu verringern. So seien bereits Dosen von 1500mg sehr effektiv. Versuche an Meerschweinchen zeigten auf, dass eine fünfwöchige Behandlung mit täglich 5000mg die Bildung von Plaque vollständig verhinderte, während die geringere Menge von 60mg täglich nicht einmal die Beschädigung von Blutgefäßen verhindere. Die benötigte Dosis, so die Studie, um Plaque aus dem Körper zu entfernen, läge bei 1500mg am Tag, verabreicht über ein Jahr hinweg.
Der Mechanismus den das Vitamin C benutzt, hängt mit der Produktion von Collagen zusammen. Vitamin C hat den Effekt, die Collagen-Produktion zu erhöhen, ein Stoff der wichtig für die Zellwände des Blutkreislaufsystems ist: Venen, Arterien, und Kapillare. Die Minimaldosis mag für einige Menschen ausreichend sein, aber um bereits vorhandene Schäden zu reparieren und so die Gesundheit wiederherzustellen, sind höhere Dosen notwendig. Einige Gesundheitsexperten empfehlen Dosen zwischen 1000mg und 3000mg über den ganzen Tag verteilt. Schwangere Frauen könnten gar diese Dosis verdoppeln.
Nebeneffekte von Vitamin C sind selten, aber ein Mangel an dem Vitamin kann Zahnfleisch- und Nasenbluten verursachen, anschwellende Gelenke, Gewichtszunahme und Anämie; all diese hängt mit einem verlangsamten Stoffwechsel zusammen.
Vitamin C ist wasserlöslich und verlässt den Körper im Urin, weshalb die Einnahme der Dosen über den Tag verteilt werden sollte. Vorzuziehen ist die Einnahme von Vitamin C in Nahrungsmitteln. Besonders geeignet dafür sind Gemüse und Obst – insbesondere Zitrusfrüchte – sowie grüne Paprika, Brokkoli, Tomaten, Erdbeeren, Kartoffeln, Kürbis, Beeren, Rosenkohl, Weißkohl und Blumenkohl.

Categories: Tipps Tags:

Glutamat ist giftig und macht abhängig

April 17th, 2012 No comments

Mononatriumglutamat, auch bekannt als Glutamat, ist ein sehr gebräuchlicher Zusatzstoff in Lebensmitteln. Es ist giftig und macht körperlich abhängig. Fast-Food-Konzerne und andere Lebensmittelhersteller benutzen Glutamat als „Geschmacksverstärker“, so dass die Konsumenten „abhängig“ von ihren Produkten werden und weiterhin Geld für mehr ausgeben. Wenn Menschen ungesunde Nahrungsmittel, die Glutamat enthalten, konsumieren, nehmen sie oft an Gewicht zu und fühlen sich träge, und manche erfahren sogar den „Glutamat-Symptom-Komplex“. Diese Symptome können Kopfschmerzen, Schmerzen in der Brust, Herzklopfen, Übelkeit und andere gesundheitliche Probleme beinhalten.
Obwohl Glutamat gewöhnlich mit chinesischem Essen, haltbar gemachten Nahrungsmitteln und salzigen Snacks in Verbindung gebracht wird, wird es auch häufig in Suppenwürfeln, Dosensuppen und –gemüse, Grillsaucen, Salatdressings und so gut wie jedem anderen haltbar gemachten Nahrungsmittel, dass Sie zu sich nehmen, gefunden. „Mononatriumglutamat“ oder „Glutamat“ werden mit großer Wahrscheinlich nicht auf der Liste an Zutaten eines Produktes zu finden sein. Es wird oft als Kalziumkaseinat, Gelatine, hydrolisierte pflanzliche Proteine, autolysierte Hefe, hydrolysierte Hefe, Hefeextrakt, Sojaextrakt, „Gewürze“ oder „natürliche Aromastoffe“ deklariert.
Giftige Fallen
Unglücklicherweise ist Glutamat nicht das einzige Gift, dem wir regelmäßig ausgesetzt sind. Giftige Substanzen sind überall enthalten, angefangen bei der Nahrung, die wir zu uns nehmen, über die Luft, die wir einatmen, das Wasser, in dem wir baden, bis hin zu den Produkten, mit denen wir putzen. Übliche Gifte beinhalten zum Beispiel PCD und andere Verbindungen aus der Industrie, Schwermetalle, Chlor und andere Chemikalien, Schimmelsporen, Antibiotika, Hormone, Dioxine und krebserregende Gifte, die in Milch und Fleisch gefunden wurden.
Wir nehmen Gifte auf und speichern sie in unserem Körperfett. Wenn Sie große Mengen an Giften einlagern, wird die Leber träge und kann nicht mehr richtig funktionieren. Als Resultat dessen hören Ihre Organe auf, Fett effektiv zu verbrennen, und Sie nehmen zu. Je mehr Gifte Sie in Ihrem Körper ansammeln, desto mehr nehmen sie an Gewicht zu. Und je mehr sie wiegen, desto mehr Gifte wird ihr Körper einlagern. Es ist ein Teufelskreis.
Der menschliche Körper ist für den Stoffwechsel geschaffen und Gifte „auszuspülen“, aber seitdem wir solche großen Mengen an Giften aufnehmen, ist unser überfordert und kann all die schädlichen Substanzen, die wir ansammeln, nicht mehr richtig verarbeiten und ausscheiden.
Einfache Wege um Ihr Leben giftfrei zu machen
Es mag als unmöglich erscheinen, Glutamat und andere giftige Substanzen zu meiden. Während es schwierig ist, Gifte komplett zu vermeiden, kann man aber die Menge an Giften, die man zu sich nimmt, enorm verringern, indem man organisches vegetarische Nahrungsmittel zu sich nimmt, vor allem frische und tiefgekühlte Produkte, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und andere gesunde und naturbelassene Nahrungsmittel.
Essen Sie ballaststoffreiche Nahrung, wie zum Beispiel Vollkornreis und biologisch angebaute Rüben, Radieschen, Artischocken, Kohl und Brokkoli, die als „entgiftende Nahrungsmittel“ bekannt sind. Weil organische Nahrungsmittel ohne den Gebrauch von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln angebaut werden, nehmen Sie durch sie viel weniger Giftstoffe auf. Und da natürlich Früchte und Gemüse von Natur aus frei von Cholesterin und arm an gesättigten Fettsäuren sind, sind sie an sich schon viel gesünder.
Organisches Fleisch wird ohne jegliche Antibiotika oder Hormone zur Wachstumsförderung produziert. Trotzdem ist es nicht frei von schädlichen Dioxinen, weil Tiere Dioxine aus der Umwelt aufnehmen und in ihrem Fleisch lagern. Wenn Menschen tierische Produkte essen, nehmen sie diese Dioxine und andere Gifte auf, die sich in den Körpern der Tiere gebildet haben. Tatsächlich kommen 95 Prozent der Dioxine, denen der Mensch ausgesetzt ist, von dunklem Fleisch (Rind, Lamm, Reh usw.), Milchprodukten und Fisch. (Das „Institute of Medicine of the National Academies“ hat sogar Schulen dazu gedrängt, die Pläne für das Mittagessen so zu verändern, dass weniger tierische Fette enthalten sind, damit die Kinder nicht so vielen Dioxinen ausgesetzt sind.) Glücklicherweise sind Dioxine nicht in Korn, Bohnen, Früchten, Gemüse und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten.
Sie können Ihren Körper auch dabei unterstützen, Gifte auszuschwemmen, indem Sie Wasser und grünen Tee trinken, sowie Kräuter zu sich nehmen, die die Leber schützen, wie zum Beispiel Löwenzahnwurzel, Klette oder Mariendistel. Vitamin C hilft dem Körper dabei, Glutathion zu produzieren, einem Stoff in der Leber, der Gifte entfernt. So kann man also auch davon profitieren,  Zitrusfrüchte,  Kiwis,  Spinat oder andere grüne Blattgemüsesorten zu sich zu nehmen, sowie auch andere Nahrungsmittel, die reich an Vitamin C sind. (Und es ist natürlich selbstverständlich, dass Sie sich fernhalten von höchst giftigen Stoffen wie Alkohol, Kaffee und Zigaretten!)
Um Ihr Leben noch weiter zu entgiften, wählen Sie lieber „grüne“ Putzmittel und natürliche Körperpflegeprodukte, anstatt solcher, die auf chemischen Mitteln basieren. Nur durch cleveres Einkaufen und kluge Ernährung können Sie die Menge an Giften, die Sie aufnehmen, drastisch reduzieren.
Und wenn Sie natürliche Produkte und organische, lokal angebaute Früchte und Gemüse kaufen, verringern Sie nicht nur die Menge an Giften, denen Sie ausgesetzt sind, sondern helfen damit auch noch den Landwirten und Firmen, die schon ein gesundes und nachhaltiges Leben fördern. Das alles hilft, Ihren Körper und Ihr Gewissen zu entgiften.

Categories: Tipps Tags:

Medikamente sind nicht die beste Lösung

April 17th, 2012 No comments

Wenn man den Experten der pharmazeutischen Welt zuhört, scheint Aspirin ein Allheilmittel zu sein. Jetzt deutet eine neue Studie der Yale Universität darauf hin, dass gering dosiertes Aspirin Leberschäden vorbeugen kann, die durch die Nebenwirkungen von Medikamenten, Alkohol und Dickleibigkeit verursacht werden. Namentlich reduzierte Aspirin die Sterblichkeit von Mäusen, die durch eine Überdosis Tylenol verursacht wurde. Es wurde gemeinsam mit Tylenol verabreicht und bot einen bemerkenswerten Schutz, denn es erhöhte die Überlebenschance von 22% auf 43%. Es wurde außerdem gezeigt, dass auch andere Medikamente, die Entzündungen hemmen, die Leber schützen (Imaeda et al., 2009). Wie üblich wurden auch in dieser Studie keine entzündungshemmenden Vitamine oder Mineralien erwähnt.

Eine Reihe von Studien, die von der pharmazeutischen Industrie gesponsert werden, unterstützen die Anwendung von Aspirin als vorbeugende Maßnahme. Gering dosiertes Aspirin wird als leicht erhältliche, kostengünstige und relativ sichere medikamentöse Behandlung eingestuft. Seine gerinnungshemmende Wirkung wird weithin genutzt, um Herzinfarkten, Schlaganfällen und der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen. Wenn Aspirin direkt nach einem Herzinfarkt verabreicht wird, soll es die Schädigung des Herzens verringern und auch das Risiko für einen weiteren Herzinfarkt vermindern. Jetzt könnte für gering dosiertes Aspirin als Mittel gegen Entzündungen der Leber durch die Anwendung von Medikamenten Werbung gemacht werden. Beachten Sie allerdings, dass höhere Dosen die Toxizität der Leber erhöhen können.

So schließen die Autoren also aus einer einzigen Studie an Mäusen, dass Aspirin täglich zur Vorbeugung oder Behandlung von Schädigungen der Leber durch eine Reihe von nicht-infektiösen Gründen eingenommen werden sollte. Sie schlagen sogar vor, dass Medikamente, die zuvor auf Grund ihrer schädigenden Wirkung auf die Leber ausrangiert worden waren, in Verbindung mit Aspirin wieder verwendet werden könnten. Bald wird es bestimmt ein neues rezeptfrei erhältliches Medikament in den Drogerien geben, das Tylenol und gering dosiertes Aspirin kombiniert.

Trotz allem ist Aspirin nicht das Allheilmittel, das die Industrie aus ihm macht. Aspirin ist nicht empfehlenswert für Menschen mit einer Intoleranz oder Resistenz gegen nichtsteroidale Antirheumatika oder für Menschen mit Blutungsproblemen, Asthma, Nierenleiden, Magengeschwüren, Diabetes, Gicht oder Gastritis (Magenschleimhautentzündung). Es besteht ein erhöhtes Risiko für Magenblutungen, wenn Aspirin zusammen mit Alkohol oder Warfarin eingenommen wird. Bis zu 28% der Patienten, die gering dosiertes Aspirin einnehmen um sich vor einem Herzinfarkt zu schützen, bekommen Magengeschwüre, oft jedoch ohne jeglichen Symptome (Yeomans et al., 2005). Faktoren, die das Risiko für Magengeschwüre erhöhen, sind zum Beispiel hohes Alter oder die Infektion mit Heliobacter Pylori. Aspirin sollte auch nicht an junge Menschen verabreicht werden, um Erkältungen oder Grippe zu behandeln, da dies mit dem Reye-Syndrom in Zusammenhang gebracht worden ist. Wie bei allen Medikamenten sollte auch die Wirkung von Aspirin genau bestimmt werden, bevor es über längere Zeiträume hinweg eingenommen wird.

Allgemein gesagt ist kein Medikament die Lösung für eine chronische degenerative Erkrankung. Aspirin ist da keine Ausnahme, da es in der Tat ein metabolisches Gift ist. Tatsächlich können die Nebenwirkungen von Aspirin seine positiven Wirkungen bei weitem übersteigen. Aspirin kann das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen (Schernhammer 2004), die Nieren schädigen und Magenblutungen hervor rufen. Die WASH-Studie (Warfarin/Aspirin Study in Heart Failure) lieferte keinerlei Beweise, dass Aspirin wirksam oder sicher für Patienten mit Herzfehlern ist. In der Tat gab es einen Trend zu einem schlechteren Ergebnis bei denen, die Aspirin einnahmen, darunter auch Herzversagen (Cleland et al., 2004). Es ist wahrscheinlich, dass Aspirin nicht so sicher ist, wie behauptet wird. Es ist möglich, dass es auch nicht so günstig ist, wie in der Werbung gesagt wird, wenn man die Kosten für die Behandlungen von Nebenwirkungen mit einberechnet. Der vielleicht größte Schaden, den Aspirin anrichtet, ist der, dass anderen Behandlungen, die wirklich wirkungsvoll sind, keine Beachtung geschenkt wird.

Nichtsdestotrotz ist es nicht gut, einen kalten Entzug von irgendeinem Medikament durchzumachen. Menschen, die die Einnahme von Aspirin beenden, nachdem sie es über längere Zeit hinweg eingenommen hatten, riskieren ernsthafte Herzprobleme. Mehr als 10% der Menschen, die täglich Aspirin für ihr Herz eingenommen haben, wurden innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie ihre Therapie beendet hatten. Es ist eine Zwickmühle, da Aspirin das Risiko für Herzschäden erhöhen kann, gleichzeitig aber die Beendigung einer Langzeit-Behandlung dasselbe anrichten kann. Lösungen? Beginnen Sie damit, Ihren Arzt zu fragen, wie Sie sicher die Einnahme von blutverdünnenden Mitteln beenden können, ohne Ihr System so sehr zu schockieren, dass Sie einen Herzinfarkt erleiden könnten. Und nehmen Sie in Zukunft diese Medikamente nur ein, wenn Sie sie brauchen. Es gibt viele natürliche Alternativen zu Aspirin, die gut für das Herz sind, aber nicht die schädigenden Nebenwirkungen haben.

Was sind also die besten Alternativen zu Aspirin? Einfache Veränderungen in Ihrer Lebensweise können eine unglaublich positive Wirkung auf Ihr kardiovaskuläres System haben, wie zum Beispiel ein geringerer Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten und Trans-Fetten, ein größerer Verzehr von basischen Nahrungsmitteln (kohlenhydratarmes Gemüse und Früchte) und sportliche Betätigung. Es gibt auch natürliche Ergänzungsmittel mit blutverdünnenden Eigenschaften, wie zum Beispiel Fischöl, Vitamin E, Nattokinase und Bromelain. Unter den Gewürzen ist Basilikum bekannt für die Vorbeugung von Blutgerinnseln. Wissenschaftler warnen davor, diese potentiellen Blutverdünner zusammen mit Aspirin einzunehmen, da die Kombination das Blut enorm verdünnen könnte. Dennoch könnte Fischöl die blutverdünnende Wirkung von gering dosiertem Aspirin auf eine sichere Art und Weise verbessern (Larson 2008). Eine grundlegende Kur mit Ergänzungsmitteln für die kardiovaskuläre Gesundheit beinhaltet ein hoch qualitatives Multivitamin, natürlich gemischtes Vitamin E und als Medikament eingestuftes Fischöl. Es gibt auch viele Mineralien und Antioxidantien aus Nahrung und Ergänzungsmitteln, die die Gesundheit des Kreislaufs stärken. Denken Sie daran, Ergänzungsmittel von höchster Qualität zu kaufen, und nicht die billigen Produkte aus der Drogerie, die von der Pharma-Industrie hergestellt werden. Die höheren Kosten sind es wert. Denken Sie auch daran, die Einnahme jeglicher blutverdünnender Mittel mindestens eine Woche vor einer Operation zu beenden, um innere Blutungen zu vermeiden.

Seien Sie außerdem vorsichtig mit einer starken Einnahme von Kalzium-Ergänzungsmitteln. Zu viel Kalzium, ohne andere Nährstoffe zur Vorbeugung seiner Kristallisation im Körper, führt zur Verhärtung der Arterien und zu anormaler Blutgerinnung. Die Reduktion der Einnahme von Kalzium auf 800 mg pro Tag kombiniert mit Magnesium, Vitamin K2, Vitamin D3, Bor und Fischöl ist eine weit bessere Strategie für den Aufbau der Knochen, die auch die Gesundheit des Herzens fördern kann. Unglücklicherweise gibt es die meisten Magnesium-Ergänzungsmittel in Oxid-Form, welches nicht vom Körper aufgenommen wird. Nehmen Sie täglich 100-200 g Magnesium als Citrat oder Taurat ein (oder eine andere Form, die absorbiert werden kann), um das Kalzium abzumildern. Es wurde gezeigt, dass Vitamin K2 (aber nicht Vitamin K1) die Blutgefäße entkalkt (Beulens et al., 2008). Vitamin D3 sollte auf jeder Liste stehen, um den Kalzium-Stoffwechsel zu verbessern und Entzündungen zu verringern.

Es gibt auch spezielle Nahrungsmittel und Ergänzungsmittel, die einer zu hohen Blutgerinnung vorbeugen. Nattokinase ist ein Enzym, das in fermentierten Sojabohnen vorkommt, und das Blutgerinnseln vorbeugt oder diese auflösen kann. Es ist mit Aspirin vergleichbar, was die Verbesserung der Durchblutung angeht, hat aber nicht dessen Nebenwirkungen. Nattokinase bietet eine länger anhaltende Wirkung als Aspirin, birgt aber nicht die Gefahr für anormale Blutungen. Durch die Erhöhung der Zirkulation verbessert Nattokinase die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff, und vergrößert die Nutzung von Nährstoffen und Ergänzungsmitteln. Dies wiederum erhöht die Energie, unterstützt das Sehvermögen, verbessert die Gesundheit von Knochen und Gelenken, lindert leichte Schmerzen in Gelenken und Muskeln, und unterstützt das Gedächtnis (Peng et al., 2005). Nattokinase in Verbindung mit einer angemessenen Lebensweise und Veränderungen in der Ernährung kann einen exzellenten Schutz vor Herzinfarkten bieten.

Der Vergleich von flavonol-reichen Kakaogetränken und dunkler Schokolade mit gering dosiertem Aspirin in Bezug auf gesunde Blutgerinnung war auch positiv (Mehrinfar 2008). Kakao könnte die bevorzugte Möglichkeit zur Blutgerinnung sein, da es so gut schmeckt, und die antioxidative Abwehr stärkt. Im Gegensatz dazu kann Aspirin die antioxidative Aktivität vermindern, indem es Vitamin C den Zugang zu den Zellen unmöglich macht. Es wurde auch gezeigt, dass Tomaten-Extrakte bei der Verdünnung des Bluts helfen und zur kardiovaskulären Gesundheit beitragen können. Durch die Verminderung der Aktivierung von Blutplättchen trägt die Tomate zur Reduktion von Blutgerinnseln bei, die zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen können, wie in klinischen Untersuchungen gezeigt wurde (O?Kennedy 2006). Die blutverdünnende Wirkung von Knoblauch ist Teil einer alten Tradition. Sie rührt von der Fähigkeit des Knoblauchs her, das Triglycerid-Level im Blut zu verringern. In der Tat arbeiten eine breite Vielfalt an Antioxidantien und entzündungshemmenden Stoffen aus Früchten und Gemüse synergetisch um die kardiovaskuläre Gesundheit zu fördern. Viele dieser Phytochemikalien sind als Ergänzungsmittel erhältlich, entweder separat oder in synergistischen Mischungen.

Wenn Sie auf die Einnahme von Aspirin bestehen, beachten Sie, dass Zink und Selen der schädigenden Wirkung von Aspirin auf die Antioxidantien, die Funktion der Leber und der Niere vorbeugen können (Kesik et al., 2008). Diese antioxidativen Mineralien können in idealer Form und ausreichender Menge in Multivitaminen von hoher Qualität gefunden werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass so gut wie alle pharmazeutischen Ansätze zur Gesundheit mit Vorsicht behandelt werden sollten. Medikamente sind nicht die beste Lösung, um die Gesundheit zu verbessern, und sie sollten nicht die erste Wahl sein. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass kombinierte Medikamente mehr Probleme verursachen, als sie lösen. Unglücklicherweise scheint die Pharma-Industrie sich mehr mit Profit zu beschäftigen als mit Gesundheit und Fürsorge. Sogar erfahrene Ärzte kennen sich typischerweise nicht mit Ernährung aus, und sie sind nicht die beste Informationsquelle in vielen Bereichen der Gesundheit. Ganzheitliche Lebensmittel und Ergänzungsmittel sind ein Grundpfeiler in der Gesundheit. In ihnen sind sehr viele wirksame Nährstoffe enthalten, die die Durchblutung fördern und Entzündungen vermindern. Diejenigen, die für diese Zwecke Medikamente empfehlen würden, vor allem für das Entgegenwirken von giftigen Auswirkungen anderer Medikamente, verfolgen völlig andere Ziele.

Categories: Tipps Tags:

Ultraschall ist extrem gefährlich für jedes ungeborene Kind

April 17th, 2012 No comments

Die Naturheilkunde-Community warnt bereits seit Jahren vor Ultraschall, aber die Schulmedizin, die permanent daran scheitert die gefährlichen Effekte des Ultraschalls zu erkennen, besteht darauf, dass er vollkommen sicher sei und unter keinen Umständen die Gesundheit des Fötus bedrohe.
Jetzt unterstützt die Bill and Melinda Gates Foundation ein Projekt, das darauf abzielt Männer zeitweise zu sterilisieren, indem das männliche Scrotum mit Ultraschall beschossen wird. Der Impuls der Ultraschallenergie erwies sich als wirksam darin, die normale biologische Funktion der Hoden zu stören und somit den Mann für einen Zeitraum von sechs Monaten unfruchtbar zu machen.
Ultraschall, mit anderen Worten, besitzt genügend Energie um die Hoden des Mannes zeitweise abzutöten und sozusagen die Sperma-Funktion für ein halbes Jahr außer Kraft zu setzen. Warum wird es also als unbedenklich angesehen, ein ungeborenes Kind mit denselben Strahlen zu beschießen?
Ultraschall ist laut. Zweifellos verursacht er Gewebeschädigungen beim Fötus und sorgt relative sicher für Stress und einen Schock für das Baby. Und dennoch können die eingebildeten Yuppie-Eltern einfach nicht genug davon bekommen! Sie wollen unbedingt ein Bild ihres kleinen Babys SEHEN noch bevor es überhaupt zur Welt gekommen ist, und so entscheiden sie sich, es Gewebeschädigungen und einem Ultraschall-Trauma auszusetzen, um diesen Schnappschuss zu erhalten, den sie dann ihren Yuppie-Freunden zeigen können.
Um das klarzustellen: Ich habe nichts gegen den medizinisch notwendigen Einsatz von Ultraschall, der eine verantwortbare Begründung hat, wenn es um die Gesundheit des Kindes und der Mutter geht. Wogegen ich mich hingegen vollkommen verwehre, ist der Einsatz von Ultraschall, um FOTOS von dem Fötus zu machen oder um die eigene Neugier zu befriedigen. Dieser Einsatz von Ultraschall ist unglaublich egoistisch, eingebildet und kann zudem eine sehr gefährliche Gefahr für die Gesundheit des Kindes bedeuten.
Das ist irgendwie typisch amerikanisch, oder nicht? Schädigen wir das Kind, damit wir einen Schnappschuss haben, den wir auf Facebook zeigen können. Was für eine Methode, um ein Kind in der Welt zu begrüßen: Beschieße es mit einer hochfrequenten Energie um deine Freunde zu beeindrucken! Und vergessen Sie bloß nicht, das Kind so schnell wie möglich zu impfen, nachdem es geboren wurde. (Ja, einige werdende Eltern machen wirklich Ultraschall-Bilder, nur um an Fotos zu kommen. Vollkommen hinrissig!)
Schall wird übrigens ziemlich einfach durch Flüssigkeiten übertragen, und der Fötus liegt in einem Beutel voll amniotischer Flüssigkeit, die die Energie des Ultraschalls direkt an das Kind abgibt.
Ultraschall schädigt den Fötus

Hier nun noch ein paar Aussagen von anderen Webseiten über die Gefahren des Ultraschalls für das Baby.
Aus dem Independent:
Häufige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft können laut einer Studie an fast 3000 Australierinnen in Wachstumsstörungen im Mutterleib resultieren und somit zur Geburt kleinerer Babys führen, schreibt Liz Hunt.
Die Untersuchungsergebnisse, die im Lancet veröffentlicht wurden, riefen Forderungen nach weiteren Forschungen über die Auswirkungen von Ultraschall hervor, und eine führende Geburtshelferin warnt, dass „pränataler Ultraschall nicht mehr als vollkommen harmlos abgetan werden,“ könne
Aus Midwifery Today
Die Frage der Bedenkenlosigkeit wird durch das Problem der tatsächlichen Verhältnisse während der Untersuchung verkompliziert. Es ist klar, dass jeder Bio-Effekt der auf Grund des Ultraschalls auftreten kann, von der Dosis des Ultraschalls abhängt, die Mutter und Kind abbekommen. Aber es gibt keine nationalen oder internationalen Standards für die technischen Parameter von Ultraschallmaschinen. Das hat die schockierende Situation zum Ergebnis, die in einem Kommentar in der Fachzeitschrift British Journal of Obstetrics and Gynaecology beschrieben wird, dass die Ultraschallmaschinen, die bei schwangeren Frauen verwendet werden, unterschiedlichste Output-Zahlen haben, die von extrem hoch bis extrem niedrig schwanken, aber alle denselben Effekt haben. Der Kommentar sagt weiter: „Wenn die Maschinen mit der geringsten Leistung sich als adäquat für eine diagnostische Verwendung gezeigt haben, wie kann man dann auch nur ansatzweise eine Exposition von Patienten zu 5000fach höheren Dosierungen rechtfertigen?“ Der Kommentar fährt damit fort, Regierungsrichtlinien über die Leistung von Ultraschallmaschinen und eine Gesetzgebung einzufordern, die es den Ausrüstungsherstellern vorschreibt, die Leistungsdaten anzugeben. So weit es bekannt ist, wurde so etwas in noch keinem einzigen Land durchgesetzt.

Categories: Tipps Tags:

Schmerztabletten vergiften die Umwelt

April 17th, 2012 No comments

 

Eine vom U.S. Geological Service (USGS) durchgeführte Untersuchung ergab, dass Arzneimittelfabriken eine Hauptquelle für die Umweltverschmutzung mit Pharmazeutika sind. Die Studie enthüllte, dass die Medikamententenkonzentration im Abwasser der Fabriken mehr als tausend Mal höher sind, als die Werte, die in anderem Abwasser vorzufinden sind.

„Die Konzentration, die in diesem Abwasser gefunden wurde, ist viel höher, als wir jemals erwartet hätten,“ sagte der Untersuchungsleiter Patrick Phillips, dessen Studie in der Fachzeitschrift Environmental Science&Technology veröffentlicht wurde.

“Wenn die Menschen daran ein Interesse haben, die Medikamente von der Umwelt fern zu halten, dann könnte an dieser Stelle ein Ansatzpunkt sein.”

Die pharmazeutische Kontamination der Wasservorräte ist in den letzten Jahren weltweit in den Fokus der Öffentlichkeit geraten – bisher wurde davon ausgegangen, dass diese Verschmutzung vor allem auf menschlichen Urin und Fäkalien zurück zu führen sei. Weil die Wassersysteme der Erde dermaßen miteinander verbunden sind, konnten mehr als 100 verschiedene Medikamente in Nordamerika, Europa und Asien im Wasser festgestellt werden – sogar in Brunnen und in sehr abgelegenen Regionen.

Auf ihre eigenen Nachforschungen und auf den Informationen über Wasserlieferanten aus 77 Metropolregionen sowie aus 52 kleineren Gemeinden aufbauend, schätzte die Nachrichtenagentur Associated Press, dass mindestens 46 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten regelmäßig mit durch pharmazeutischen Mitteln verseuchtem Trinkwasser in Kontakt kommen.

Viele Medikamente werden nicht als Wasserverschmutzer angesehen, weshalb keine Höchstgrenzen für “sichere” Verunreinigungen aufgestellt wurden. Aber die Wissenschaft macht sich mittlerweile Sorgen, da viele Medikamente so hergestellt werden, dass sie im Körper bereits in einer so geringen Konzentration wie 1:1.000.000.000 (Einheit pro Milliarde, engl.: ppb) wirksam sein können, weshalb die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Verschmutzung auf den Menschen und die Umwelt sehr ernst sein können. Erst vor Kurzem ergab eine weitere Studie der USGS, dass in einem Drittel der untersuchten Gewässer zweigeschlechtliche Fische gefunden worden.

“All diese Chemikalien sind für eine sehr spezielle Wirksamkeit in sehr geringen Dosen entworfen worden,“ sagt der Zoologe John Sumpter von der Londoner Brunel University. „Denn das ist es, was Medikamente tun sollen. Wenn sie in die Umwelt gelangen, sollte es für niemanden eine Überraschung sein, dass das dann auch irgendwelche Auswirkungen hat.“

Hinzu kommt, dass der Mensch über sein ganzes Leben große Mengen Wasser trinkt, und ein jedes Glas Wasser ist ein vollkommen ungetesteter Mix aus potenziell Dutzenden bioaktiven Bestandteilen – was es unmöglich macht, die letztlich auftretenden Auswirkungen vorherzusagen. Was alles noch schlimmer macht ist die Tatsache, dass viele giftige Chemikalien dafür bekannt sind, sich im Gewebe des Menschen oder von Tieren anzusammeln.

Für lange Zeit hat die pharmazeutische Industrie darauf beharrt, dass strikte Kontrollen es verhindern würden, dass signifikante Mengen ihrer Produkte in die öffentlichen Wasservorräte gelangen könnten. Aber im Jahr 2007 entdeckte der Forscher Joakim Larsson von der Universität Göteborg Antibiotika in einer Konzentration von 31mg pro Liter im Abwasser aus einer indischen Kläranlage. Die gemessenen Werte von Ciproflaxin in diesem Wasser lagen über dem Höchstwert, der als unbedenklich für den menschlichen Körper gilt. Das fragliche Klärwerk erhielt sein zu klärendes Wasser direkt aus einer Medikamentenfabrik.

Um zu überprüfen, ob das selbe Phänomen auch in den Vereinigten Staaten zu beobachten ist, sammelten Phillips und seine Kollegen Schmutzwasserproben aus 26 Kläranlagen in den USA. Zwei der untersuchten Werke erhielten das Abwasser von Fabriken, die Medikamente herstellen. Von diesen zwei Werken erhielt eines sogar mindestens 20 Prozent des gesamten Klärwassers aus derartigen Fabriken.
Die beiden Kläranlagen, die pharmazeutisches Abwasser aufbereiten sowie eines der Kontrollkläranlagen der Untersuchung liegen im Bundesstaat New York – die anderen 23 Aufbereitungsanlagen befinden sich in elf anderen Staaten. Zwischen 35 und 38 Abwasserproben wurden aus jedem New Yorker Klärbecken entnommen, aus den anderen Kläranlagen entnahmen die Forscher jeweils nur eine Probe.

Bei den Kläranlagen, die für die Aufbereitung des pharmazeutischen Abwassers verantwortlich sind, konnten bei der Analyse der Wasserproben sofort Unregelmäßigkeiten festgestellt werden.

„Als wir die Abwasserproben mit Hilfe der Verfahren Gaschromatographie und Massenspektrometrie analysierten, konnten wir Höchstbelastungswerte auf Grund von unbekannten Substanzen feststellen,“ erklärte die Forscherin Dana Kolpin. Eine nähere Analyse dieser Substanzen ergab, dass es sich dabei um sieben häufig genutzte Muskelentspannungsmittel und Opiatschmerzmittel handelte, die in Konzentrationen festgestellt wurden, die oft tausend Mal höher waren als in dem aufbereiteten Wasser der anderen 24 Kläranlagen.

Die sieben Medikamente wurden auch in Trinkwasserreservoirs 20 Meilen flussabwärts eines der betreffenden Kläranlagen festgestellt.

Alle sieben Medikamente befanden sich auch in den Proben der Kläranlagen, die kein Abwasser aus pharmazeutischen Fabriken erhalten; dort war die Konzentration in der Regel geringer als 1:1.000.000.000 (1ppb). Im Vergleich dazu lagen die Konzentrationen des Appetitzüglers Phendimetrazin und des Muskelentspannungsmittels Carisoprodol bei einem Wert von über 40ppb bei jenen Kläranlagen, die das Abwasser der Pharmakonzerne reinigen.

Die Konzentrationen des Barbiturats Butalbital erreichten Werte von 160ppb, die Schmerzmittel Methadon und Oxycodon lagen bei 400ppb, bzw. bei 1700ppb. Die höchsten Konzentrationen stellten die Forscher für das Muskelrelaxans Metaxalon fest, welches auf einen Wert von 3800ppb kam. Die angegebenen Konzentrationen ähnelten denen aus der indischen Studie, obwohl die dortigen Kontrollmaßnahmen und gesetzlichen Regelungen allgemein als laxer gelten müssen.

„Ich glaube nicht, dass irgendwer jemals gedacht hätte, dass wir in unseren Flüssen derartige Konzentrationen feststellen würden,“ gab Phillips an.

Diese Studie ist die erste in den Vereinigten Staaten, die aufzeigt, dass pharmazeutische Fabriken eine Hauptquelle der pharmazeutischen Umweltverschmutzung sind.

„Hoffentlich führen die Ergebnisse dieser Untersuchung dazu, dass die Pharmaunternehmen sich zu ihrem Anteil am Abwasser bekennen,“ fügte der Umwelttoxikologe Chris Metcalfe von der Trent University an.

Eine weitere Quelle für die pharmazeutische Umweltverschmutzung stellen die Antibiotika und Hormone dar, die an Zuchtvieh verfüttert werden und deren Auswirkungen hormonelle Unausgeglichenheit bei Fischen in der Nähe von Futterplätzen beinhalten. Des Weiteren können Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden, beim Baden oder Duschen abgewaschen werden und so ins Abwasser gelangen. Auch können Pharmazeutika ausgeschwitzt werden und dann beim Waschen der Kleidung in die öffentlichen Wasservorräte gelangen. Zusätzlich sind es Krankenhäuser, Pflegeheime und andere medizinische Einrichtungen, die regelmäßig abgelaufene oder unbenutzte Medikamente direkt im Abfluss oder in der Toilette entsorgen.

Categories: Tipps Tags: